Moodle-Forum

IKT-Reflexionen auf Erpenbeck-Sauter über Moodle … so der Untertitel meines blogs. Im Rahmen unserer Informations- und Kommunikationstechnologie-Sitzungen befassten wir uns mit dem Buch Kompetenzentwicklung im Netz von Erpenbeck und Sauter. Ich berichtete bereits von der Moodle-Konferenz Anfang November in Zug. Das Buch gehört zur Pflichtlektüre für das Modul ikt an der PHTG in Kreuzlingen.

Nachdem das Buch peu á peu gelesen wurde, galt es als Leistungsnachweis für die Präsenzsitzungen sich am Forum zu beteiligen: Begriffe wie Kompetenz, Kompetenzlernen, web 1.0 und web 2.0 und ihre Instrumente sowie  Lernprozessbegleitung, Konnektivismus und Lernparadigmen sollten bereits verinnerlicht sein.

Von den fünf vorgegeben Diskussionsthemen sollte jeder Teilnehmer sich zwei aussuchen, auf die er näher eingehen möchte. Auf drei Diskussionsbeiträge  sollte ein gehaltvolle Antwort gegeben werden in Form eines Feedbacks, einer Stellungnahme oder einer weiteren Idee. Die Diskussionsthemen waren wie folgt:

1. Professionelle Lernprozessbegleitung;

2. Konnektivismus;

3. Direktives und selbstorganisiertes Lernen;

4. Paradigmen zur Wissensvermittlung;

5. Kompetenzlernen in der Schule

Das Forum ging über einen Zeitraum von drei Wochen. Sich mit einem Thema zu befassen ist noch nicht das Schwierigste. Auch nicht das Beantworten der jeweilgen Beiträge. Für mich persönlich war es stressig, indem die TeilnehmerInnen sich nicht kontinuierlich am Forum beteiligt haben, sondern in einer persönlichen Mega-Session sich am Forum beteiligt haben. So ungefähr … bringen wir es hinter uns :-/ Haken wir die Pflichtaufgaben ab. Und viele ganz am Schluss! Hinzu kam noch, dass es im Lauf des Forums relativ unübersichtlich wurde und ich vor lauter Bäume den Wald nicht mehr sah.

baeume

Das hat mir nicht gefallen, da für mich der Dialogcharakter, den es in einem Forum durchaus haben kann, verloren geht.

Es kann ja durchaus sein, dass ich die Sache von einem Blickwinkel sehe, von dem aus ich nicht alles überblicke. Schön wären die Erfahrungen  von anderen zu lesen.

Tatsache ist schon – im Vergleich zu einem Seminar oder Vorlesung -, dass man sich zu jeder Tages- und Nachtzeit:-) mit den Themen des Forums auseinander zu setzen hat und den Inhalt und Interpretation der Mitstudierende zu kommentieren und zu reflektieren hat. Da bleibt was hängen …  An Intensität im Rahmen einer Vernetzung fehlt es nicht! Für die Alltäglichkeit in dieser Intensität nicht immer von Vorteil!

Maximarit

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