Maximarit’s Weblog

Der letzte Lernblog ikt

April 6, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

In meinem letzten ikt-Lernblog möchte ich auf einen meiner blogs eingehen. In dem blog bin ich der Frage nachgegangengen, inwieweit IKT zum Bildungskanon gehört!  Ich war und bin sehr skeptisch. Gehen wir davon aus, dass eine angemessene Anwendung in Schulen lernbar ist, um einen didaktischen Mehrwert zu erzielen, so dürfte die Kluft zwischen ikt-Wissenden und Nicht-Wissenden gering bleiben. Es bedarf gut ausgebildete Lehrer und Lehrerinnen, um den Schüler und Schülerinnen einen angemessenen und sinnvollen Umgang mit der ikt-Gesellschaft zu vermitteln. Die blogs von Gabi Reinmann befassen sich mit diesem Thema.

So weit so gut. Im Gegensatz zu dieser fast idealen Idee, entwickelt sich eine Schulkultur, die im Grunde genommen Bildung jedweder Art verkehrt: Da sind gut ausgebildete Lehrer machtlos, wenn sie neben ihrer Lehrtätigkeit im Unterricht “Polizei” spielen müssen. Da ist guter Unterricht kaum möglich, geschweige denn die Arbeit am Laptop im Unterricht.

Oder nicht? Ich denke, man muß hier differenzieren: Wäre die Polizietätigkeit nicht mehr nötig, WENN die Schüler und Schülerinnen an Laptops arbeiten könnten? Und wäre dann tatsächlich ein guter Unterricht wieder möglich? Eine “Hüte-Stunde” heute Morgen bereitete ich nicht vor, da es die letzte Stunde vor den Ferien war. Normalerweise befassen wir uns mit einem aktuellen Thema und bearbeiten und diskutieren das in der Klasse. Die Klasse ist immer sehr unruhig. Heute war eine “chill-out”-Stunde angedacht. Das Thema war das Handy. Handys wurden verglichen, Musik ausgetauscht, Funktionen besprochen … und siehe da, die Klasse war ruhig, konzentriert und motiviert. Das hat mich wiederum motiviert und bestätigt, dass die Schüler und Schülerinnen von heute einen anderen Unterricht – formal gesehene- brauchen als meine generation.

schule anno dazumal

Jedoch: komme ich auf meine anfängliche Frage zurück, inwieweit IKT zum Bildungskanon gehört oder auch nicht, spielt letztlich doch wieder das Geld eine Rolle. Wenn die Gelder nicht da sind, Kindern ihren Bedürfnissen und Neigungen entsprechend, einen angemessenen und zeitgemäßen Unterricht zu ermöglichen – und allein des Geldes wegen, so werden sie abgehängt und die Schere der Wissenden und Nicht-Wissenden wächst.

So stehe ich jeden Tag vor der Klasse und spiele Polizei, um noch unterrichten zu können. Wie schön wäre eine Ausstattung mit genügend Laptops, um zumindest eine Anfang in eine andere Lernkultur machen zu können.

Maximarit

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web 02 und die Kunst

März 29, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Der Titel meines Blogs dürfte etwas provozieren. Vielleicht. Es sind meine letzten Lernblogs zu ikt und das Thema ist nach eineinhalb Jahren für mich zunächst beendet. Damit meine ich, dass die Eckdaten umrandet sind und nun aus einer anderen Perspektive, die Entwicklung im web 02 beobachtet werden kann. Von den vielen Vorteilen haben wir erfahren. Spannend finde ich immer die blogs von Gabi Reinmann.

Dass die Kunst uns vielleicht eine Entwicklung aufzeigt, die wir im Alltäglichen als User des wen 2.0 nicht sehen, weil wir gefangen in den Aufgaben geblendet sind, ist eine alte Weisheit. Ein Künstler, der uns als Künstler in die Kunstwelt 2.0 einführt, ist Boris Petrovsky.

Ich lernte Boris kennen durch sein Urbanes Unterholz: Ein Konstrukt aus Werbe-ikonen wie beispielsweise das grüne Kreuz für die schweizer Apotheke mit Schläuchen, durch die rote und blaue Farben als Symbol pulsierenden Lebens fließen, das der Betrachter erst in der Betrachtungsarbeit erschließen kann ähnlich einer Großstadterfahrung.

Gestern Abend öffnete das Neuwerk in Konstanz die Ateliers der Künstler. Auch Boris war vertreten. Ein Gespräch mit dem Künstler ist immer interessant. Bei Rebel-tv gab er ein Interview zum Neuwerk-Tag.

Im Gespräch erfuhr ich über sein neuestes Projekt im ZKM in Karlsruhe.

Wie noch im Urbanen Unterholz, bei der Betrachtungsarbeit geleistet werden muss, um sich auf das Kunstwerk einzulassen, wird der Betrachter bei User zum User! Wieder arbeitet der Künstler mit Werbetafeln, die nicht nur zu betarchten sind, sondern die auch kommentiert werden können. Mit Folgen …

Wir sind user. Anfangs nur am PC, dann eröffneten uns die Daten-High-Ways on-line Kommunikation bis  zu dem vom Erpenbeck und Sauer verkündeten Konnektivismus.  Fortschritt um Fortschritt. Jedoch … und da greift die Kunst ein … auch wenn wir on demand uns Wissen “holen” können. Jedoch nicht ohne Folgen wie im User-Projekt von Petrovsky. Die Offenheit vom web 2.0 ist wunderbar, noch nie war an Wissen zu kommen zu strukturiert … jedoch mit jedem Wissen bekomme ich täglich im Netz “Wissen” vermittelt, durch Werbeflächen, die sich als Überblendungen vor meiner eigentliche site schieben und die ich durch Handeln auslöschen muß und sie dennoch registriert habe!  Und genau das ist die Kehrseite. Hoffe, bald das neue Projekt User interaktiv nutzen zu können.

Urbanes Unterholz

Maximarit

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Moodle-Forum

März 2, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

IKT-Reflexionen auf Erpenbeck-Sauter über Moodle … so der Untertitel meines blogs. Im Rahmen unserer Informations- und Kommunikationstechnologie-Sitzungen befassten wir uns mit dem Buch Kompetenzentwicklung im Netz von Erpenbeck und Sauter. Ich berichtete bereits von der Moodle-Konferenz Anfang November in Zug. Das Buch gehört zur Pflichtlektüre für das Modul ikt an der PHTG in Kreuzlingen.

Nachdem das Buch peu á peu gelesen wurde, galt es als Leistungsnachweis für die Präsenzsitzungen sich am Forum zu beteiligen: Begriffe wie Kompetenz, Kompetenzlernen, web 1.0 und web 2.0 und ihre Instrumente sowie  Lernprozessbegleitung, Konnektivismus und Lernparadigmen sollten bereits verinnerlicht sein.

Von den fünf vorgegeben Diskussionsthemen sollte jeder Teilnehmer sich zwei aussuchen, auf die er näher eingehen möchte. Auf drei Diskussionsbeiträge  sollte ein gehaltvolle Antwort gegeben werden in Form eines Feedbacks, einer Stellungnahme oder einer weiteren Idee. Die Diskussionsthemen waren wie folgt:

1. Professionelle Lernprozessbegleitung;

2. Konnektivismus;

3. Direktives und selbstorganisiertes Lernen;

4. Paradigmen zur Wissensvermittlung;

5. Kompetenzlernen in der Schule

Das Forum ging über einen Zeitraum von drei Wochen. Sich mit einem Thema zu befassen ist noch nicht das Schwierigste. Auch nicht das Beantworten der jeweilgen Beiträge. Für mich persönlich war es stressig, indem die TeilnehmerInnen sich nicht kontinuierlich am Forum beteiligt haben, sondern in einer persönlichen Mega-Session sich am Forum beteiligt haben. So ungefähr … bringen wir es hinter uns :-/ Haken wir die Pflichtaufgaben ab. Und viele ganz am Schluss! Hinzu kam noch, dass es im Lauf des Forums relativ unübersichtlich wurde und ich vor lauter Bäume den Wald nicht mehr sah.

baeume

Das hat mir nicht gefallen, da für mich der Dialogcharakter, den es in einem Forum durchaus haben kann, verloren geht.

Es kann ja durchaus sein, dass ich die Sache von einem Blickwinkel sehe, von dem aus ich nicht alles überblicke. Schön wären die Erfahrungen  von anderen zu lesen.

Tatsache ist schon – im Vergleich zu einem Seminar oder Vorlesung -, dass man sich zu jeder Tages- und Nachtzeit:-) mit den Themen des Forums auseinander zu setzen hat und den Inhalt und Interpretation der Mitstudierende zu kommentieren und zu reflektieren hat. Da bleibt was hängen …  An Intensität im Rahmen einer Vernetzung fehlt es nicht! Für die Alltäglichkeit in dieser Intensität nicht immer von Vorteil!

Maximarit

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IKT AD???

Februar 24, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Auch wenn es genug ikt-Themen gibt, die ich im Blog verarbeiten könnte, möchte ich im Rahmen dieses blogs darauf hinweisen, dass nicht in jeder Schule ikt selbstverständlich ist.

Nach eineinhalb Jahren an elearning Systemen gewöhnt, bricht auf einmal diese Welt weg: Leistungsnachweise sind noch bis Ende April zu erledigen und das ganze – ich gebe zu: mühsam erworbene  – Wissen um web 2.0, das ja dafür da wäre, es in Schulen anzuwenden, wird zunächst auf Eis gelegt. Was ich sehr bedaure, denn gerade die Anwendung in der Praxis brächte mich weiter.

In der Schule, in der ich als Vertretungslehrerin arbeite, sind zwar PC’s kein Fremdwort, IT ist im Stundenplan. Es wird jedoch nicht im täglichen Unterricht angewendet. PC’s gibt es im Klassenzimmer. Um damit zu arbeiten fehlen Beamer. Und fünfundzwanzig Zwölfjährige am Bildschirm sind dann zu viel. Gut … in Gruppenarbeiten gäbe es eine Möglichkeit, den PC in den Unterricht zu intergrieren.

Einige Eltern haben kein Internet, geschweige denn flatrates. Alles nicht so einfach. Auch gibt es keine Vernetzung im Kollegium. Nun darf man der Schule mit Sicherheit keinen Vorwurf machen. Auch den Lehrern nicht. Es fehlt schlicht und ergreifend an Geld. Und der Apparat ist schwerfällig, falls es etwas zu verteilen gäbe.

Die Frage ist nun, wie schaffen wir es , die Schule, Lehrer und Schüler zu vernetzten? Für mich eine fast unlösbare Frage zumal ich nur für kurze Zeit an der Schule bin. Ich denke, es ginge nur, wenn sich einige Lehrer zusammen täten, einen fächerübergreifenden Lehrplan anhand von ikt wie einem Webquest oder einem blog  entwickeln würden. Oder einfach: sich gegenseitig beim Erstellen von blogs etc. helfen würden. Ich denke, dass der pädagogische Alltag doch Zeit dafür ließe, auch wenn es abgestritten wird.

Aber im Moment ist das alles zum Greifen nah und trotzdem weit weit weg …

 

Maximarit

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E-Assessment

Januar 22, 2009 · 1 Kommentar

Heute wurde unser Wissen im Fach ikt in der Form eines E-Assessment abgefragt. Ein wenig nervös war ich schon, aber nicht anders als vor einer “normalen” Prüfung. Da ich keinen eigenen Laptop besitze, hoffte ich, dass es mit der Technik klappte, on-line zu gehen.

Obwohl ich relativ rechtzeitig da war, traf genau das ein, was ich befürchtet hatte: Keine On-line Verbindung.  So …

Die netten Jungs vom Medienzentrum geholt und die haben es dann zu zweit geschafft! So begann ich meinen Test fast eine Viertelstunde später als geplant, und meine Nerven lagen blank.

Gut, als ich anfing, beruhigte ich mich wieder, konnte mich konzentrieren und die Prüfung respektive Test lief nicht anders als eine “normale” Prüfung. Hin und wieder schon die Angst, kurz vor Schluss könnte alles plötzlich vom Bildschirm verschwinden und der Test wäre gelaufen, erhöhte die Anspannung, die ich normalerweise in einem Test nicht kenne. Durch die verlorene Zeit fühlte ich mich auch  unter Druck.

Nach eineinhalb Stunden wurde ich etwas Müde, die Konzentration nahm ab und hätte man um diese Zeit bereits lahme Hände gehabt, so taten nun die Augen weh und der Text auf dem Bildschirm fing an zu flimmern.

Eine Open-Book-Prüfung war auch neu. Merkte jedoch, dass die Prüfung aller Voraussicht nach ähnlich gelaufen wäre wie ohne Bücher. Jedoch das Phänomen, das man oft hat, dass man weiss, welche Textstelle gemeint ist, aber man den genauen Text/Wortlaut vergessen hat, konnte durch das Nachschauen behoben werden. Insofern fand ich die Open-Book-Prüfung angenehmer.

Die verbleibende Zeit wurde eingeblendet, erspart einem das auf-die- Uhr-gucken :-) , zum Ende hin hat mich das aber irritiert.

Bei der Abgabe war ich etwas unsicher. Ich hatte bereits den Test nachgeprüft und dann abgegeben. Da “fragt” mich der Test, ob ich diesen noch nachprüfen möchte. Die Funktion habe ich nicht verstanden, wieso sollte in der Übertragung sich etwas ändern? Ich habe der Technik vertraut und habe nicht mehr nachgeprüft. Hoffentlich nicht mit schlechten Konsequenzen.

Maximarit

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Computerspiele: Vorschau ikt

Januar 11, 2009 · 1 Kommentar

Ich beginne den blog mit einem Zitat: Thema Computerspiel Warcraft

The game Warcraft is highly popular within the world of cyber games. Warcraft is a war game, a duel between two players, who have to try to destroy each other at high speed while keeping their own economy running. In addition, the players are active on several fronts at once. So it’s a kind of chess on several chess boards, at top speed. It demands extreme concentration and speed and can rightly be called a top sport.
On another level, we could say that Warcraft is the most successful narrative structure of this century. Every reason to analyse this game with the makers; what is the secret of success on a psychological and cultural level?

Der Regisseur des Dokumentarfilms Beyond the game Jos de Putter war in meiner Leidener Zeit mein Studienkollege. Beide studierten wir Literaturwissenschaft, Jos außerdem Politikwissenschaften.  Sein Dokumentarfilm Beyond the game wurde Ende November 08 auf dem Dokumentarfilmfestival in Amsterdam vorgestellt.

Der Film geht erst noch auf Wanderschaft zu verschiedenen Festivals, danach in den Kinos oder auf dvd. Die Trailer sind spannend und man bekommt einen guten Eindruck, welche Anspannungen und Konzentration dieses Spiel von  den Spielern verlangt: it’s a kind of chess on several chess boards so Jos de Putter. Und es geht um die Persönlichkeit der Spieler, die Menschen hinter dem Spiel!

In der letzten ikt-Sitzung möchte Max – wenn möglich – das Thema Computerspiele aufgreifen. Heft 72 von Computer * Unterricht befasst sich mit Computerspielen.

Diskussionspunkt: Computerspiele werden von vielen Pädagogen, Eltern ezc.  generell abgelehnt: Die Inhalte wären schädlich, die Jugendlichen säßen zu viel am pc, sie würden vereinsamen, sollen “lebendige” Mensche sehen etc. etc. die Diskussion dürfte noch einige Argumente pro und contra geben. Ich finde es gut, sogar wünschenwert, dass wir in der ikt-Sitzung das Thema aufgreifen: Mein Wissen um Computerspiele ist gleich null, eine fundierte Diskussion mithilfe der Lektüre von Computer +  Spiele und  der Beiträge der Community dürfte meine Meinung und Ansicht erweitern. Ich wußte – als meine Kinder relativ viel Computerspiele spielten - mich nicht immer angemessen zu verhalten …

Maximarit

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ikt-sitzung 8.01.09

Januar 9, 2009 · 2 Kommentare

Die gestrige Sitzung hat Ewa in ihrem blog gut festgehalten. Wir sahen gestern zwei Fernsehausschnitte, zum einem über die Weiterentwicklung der ict-technologie, zum anderen über das Medienverhalten der Jugendlichen heute: Jugendliche würden heute nicht mehr mailen, sie chatten in ihren Communities so Norbert Fries, Humboldt-Uni Berlin.

Persönlich mache ich ebenfalls die Beobachtung: zwar simsen sie auch noch, jedoch die Kommunikation in ihren communities wie beispielsweise ICQ wird groß geschrieben. Sie reden über alles Mögliche, wann und wo man sich trifft, wer wo eine party & food organisiert, über die Erfahrungen in der Fahrstunde, aber auch das Organisieren von Reisen oder die Schule wird diskutiert etc.  Sie chatten mit den Freunden, die sie kennen, aber auch mit vielen anderen, denen sie in real life – noch – nicht begegnet sind. Im Filmausschnitt wurden zwei junge Menschen interviewt und gefilmt: Der Laptop ist gegenwärtig, gehört total zum Alltagsgegenstand, der am Schreibtisch, auf dem Sofa und auf dem Bett benutzt wird. In einer bequemen Haltung ist das Bedienen der Tastatur so selbstverständlich wie das Cola-Trinken :-)

Interessant ist dabei, wie das Medium der Communiy die Sprache verändert. Laut Norbert Fries benutzen die Jugendlichen sehr viele Abkürzungen, wären damit sehr kreativ im Umgang mit Sprache. Dass Sprache sich wandelt, das wissen wir nun alle. Selbst mache ich die Erfahrung, wenn ich in meinem Geburtsland zu Besuch bin: Seit über 25 Jahren lebe ich am Bodensee, daheim in den Niederlanden scheine ich wohl ein sehr antiquiertes Niederländisch zu sprechen. Ich merke das an der Reaktion der Menschen:-) Die ganze technologische Entwicklung zum Beispiel, auch wenn sie meistens in englischer Sprache gehandhabt wird, ist im niederländischen Sprachkontext an mir vorbeigegangen.

In diesem Zusammenhang fällt mir das Buch “How to do things with words” ein: Interessant wäre nun, wie die Entwicklung der Neuen Medien die Sprechakttheorie beinflusst und verändert.

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In meiner Studienzeit an der Uni in Leiden habe ich das Buch geliebt. Ein Grund, dass Buch im Hinblick auf unsere veränderte Gesprächskultur erneut zu lesen …

Maximarit

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Paradigmen der Lernens – komplementäre Paradigmen?

Januar 4, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

In meinem heutigen Blog möchte ich etwas näher auf das Kapitel 5 aus dem Buch Blended Learning in der Lehrerbildung. Grundlagen für die Konzeption innovativer Lernumgebungen von Gabi Reinmann eingehen: Lernparadigmen und ihre Folgen.

Vor einem Jahr  – als ich meine Ausbildung an der PH anfing – nahm ich schon mal dieses Buch in die Hand (ich schreibe mir das Datum, wann ich was gelesen habe, in der Regel auf). Der Stoff war recht neu und ich hatte so meine Mühe …

In der zweiten Lektüre von Kapitel fünf  (und sechs) kam mir eine Erkenntnis, von der vielleicht ein anderer sagen würde, ich sei wohl die ganze Zeit über blind gewesen, das sei doch selbstverständlich. Und zwar … wir hören an der PH viel über selbstbestimmtes und selbstgesteuertes Lernen. Dahin sollte der Unterricht führen! Das Paradigma Konstuktivismus wird gross geschrieben. Nun … meine Praktikunserfahrungen gemacht, viel hospitiert wie viele von euch, Gedanken über den Unterricht gemacht. Sollen wir nun alle konstuktivistisch lehren?

Beim Lesen der beiden Kapitel ging mir wahrlich ein Licht auf. Reinmann prüft in Kapitel fünf die Paradigmen des Lernens: Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus auf ihre Bedeutung für Blended Learning.  Aus Sicht des Behaviorismus ist Lernen ein Akt der Verhaltensänderung und sinnvoll für das Einüben abgrenzbarer Fertigkeiten. Aus der Sicht des Kognitivismus ist Lernen ein informationsverarbeitender Vorgang. Beide Ansätze haben trotz ihrer Unterschiede eine bestimmte Art des Denkens über Lehren und Lernen gemeinsam: “Im Vordergrund stehen Anstrengungen zur Verbesserung von Aktivitäten des Lehrenden, also zur instruktionalen Gestaltung von Lernumgebungen, weshalb beide Ansätze unter dem Titel “Instruktionsdesign” subsumiert werden”. (Seite 174). Dem gegenüber steht das “Ermöglichungsdenken” bei dem alle Konzentration auf dem Prozess des Lernens liegt: Kontextdesign als gemeinsamer Nenner  verschiedener konstruktivistische Ansätze. Instruktionsdesign und Kontextdesign sind im Hinblick auf Blended Learning komplementär und sind keine “Gegner”.

Das ist wohl meine Erkenntnis, dass man sich beim Gestalten von Lernszenarien zwar auf einen Instruktionsdesign- oder einen Kontextdesign-Ansatz (Kohärenz) festlegt, jedoch schließt das aber nicht aus, “einzelne Elemente oder ganze Modelle aus dem jeweils “anderen” Lager zu integrieren, wenn damit eine passende, stimmige und nachvollziehbare Lernumgebung resultiert, die für die Lernenden interpretierbar ist und Sinn ergibt”. (172)

In kapitel sechs geht Gabi Reinmann auf die Modelle des Instruktionsdesigns und des Kontextdesigns ein.

Erpenbeck/Sauter geben in ihrem Buch

kompetenzentwicklung

Kompetenzentwicklung eine schematische Darstellung der Lerntheorien, hier erweitert durch den Konnektivismus (Seite 152). Das IKT-Forum der PH befasst sich zurzeit u.a. mit unterschiedliche Lerntheorien. Der Konnektivismus wird gesondert als Themenschwerpunkt diskutiert.

Maximarit

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Weihnachtsblog 08

Dezember 25, 2008 · Hinterlasse einen Kommentar

Seit Anfang Dezember gibt es keinen Blogeintrag: Ich habe mich seitdem damit befasst  – neben der Lektüre ikt -, wie ich eine audiodatei so konvertiere,  dass ich die Datei in meinen Blog verlinken kann.

Es handelt sich um die von mir versprochene Rezitation von Bernhard Stengele der “Gestundeten Zeit”. Für mich spricht er das Gedicht auf eine ungewöhnliche Weise. Also hier dann Die gestundete Zeit aus dem Lyrikprogramm Sie haben nämlich Entenfüße

Das Lyrikprogramm kann man am Mainfranken-Theater in Würzburg life sehen. Stengele ist dort tätig.

Technisch gesehen habe ich eigentlich immer noch nicht was ich möchte: Eine “reine” Audiodatei in meinen Blog verlinken. Wie ich bereits auf dem Moodle-Forum schrieb, akzeptiert wordpress nur bestimmte Datei-Formate, mps beispielsweise nicht. WordPress bietet ein kostenpflichtig ein Programm an.

Mein jüngster Sohn kam auf die Datei über Windows Movie Maker eine Video herzustellen und bei Youtube zu speichen. Ob das alles Rechtens ist? Weiß ich noch nicht. Zumindest haben wir – vorerst – eine Lösung gefunden wie ich das Gedicht in dieser Interpretation im Blog euch vorstellen kann.

Gut … we will see …

By the way … meine Blogs werden immer kürzer … Oh je … Bin nun erst mal dran, einen webquest zu erstellen. Einen ganz besonders tollen liegt bei uns in der ikt-community vor: Webquest von Corina Rohrer

Echt klasse!

Maximarit

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Nachdenken über Zeit II

Dezember 8, 2008 · Hinterlasse einen Kommentar

Da ich zurzeit wenig Fortschritte in IKT mache – na ja … Sauter/Erpenbeck wird gelesen und meine thematischen Vorbereitungen für meinen webquest werden vorbereitet … ich meine, ich mache zurzeit keine technischen Fortschritte. So ungefähr: Jedoch, an folgender Stelle das Gedicht Die gestundete Zeit von Ingeborg Bachmann.

 Ingeborg Bachmann

Hätte zu gern von meiner CD  Hinter Tausend Stäben die Rezitation von Bernhard Stengele desselben Gedichtes  hören lassen.

 Bernhard Stengele

Bin noch dran, eine Audio-Datei zu speichern, um sie dann zu verlinken. Aber gut … hier dann das Gedicht:

Denke ich nochmals über Zeit, so eine kleine interkulturelle Anekdote: In meiner Zeit als vielbeschäftigte Mama von drei Söhnen, fühlte ich mich immer zeitlich im Hintertreffen: ein Wettlauf mit oder gegen die Zeit, een race tegen de klok! Wenn ich um zehn Uhr morgens noch nicht so einiges auf die Reihe bekam, dachte ich “Oh je … schon zehn Uhr!” und noch nichts geschafft. In Holland heißt das anders “Oh erst zehn Uhr, der Tag ist noch lang!” “Oh … pas tien uur. De dag is nog lang!” Oft habe ich mir auf Niederländisch selber zugeredet, um nicht so gestresst zu sein! Da habe ich mich wohl selber neurolinguistisch programmiert :-) )

Maximarit

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